Neonazi-Attacke auf Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig in Brandis
Bewaffneter Angriff fordert mehrere Schwerverletzte / Gastgeber und Polizei können Sicherheit nicht gewährleisten
Etwa 50 schwarz bekleidete und teilweise vermummte Neonazis haben am Samstag in Brandis Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig angegriffen. Mehrere Fans mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Augenzeugenberichten zufolge soll es sich bei den Angreifern unter anderem um Personen aus dem Umfeld von „Fighting Fellas“ sowie um bekannte Neonazis aus Machern gehandelt haben.
24. Oktober 2009: Neonazi-Attacke auf Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig in Brandis
Etwa 50 schwarz bekleidete und teilweise vermummte Neonazis haben am Samstag in Brandis Spieler und Fans des Roten Stern Leipzig mit Steinen, Zaunslatten, Eisenstangen und Pyrotechnik angegriffen. Mehrere Fans mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Augenzeugenberichten zufolge soll es sich bei den Angreifern unter anderem um Personen aus dem Umfeld von „Fighting Fellas“ sowie um bekannte Neonazis aus dem Muldentalkreis gehandelt haben.
Der gastgebende Verein FSV Brandis und die Polizei konnten für Spieler und Zuschauer die Sicherheit nicht gewährleisten. Während des Angriffes waren lediglich einzelne Polizeikräfte vor Ort, die nicht eingreifen konnten. Eine größere Zahl an Einsatzkräften traf erst über eine halbe Stunde nach Beginn der Auseinandersetzungen ein. Ein offensichtlich rechtsextremer Ordner des FSV Brandis hatte den Neonazis unkontrolliert Zugang verschafft und sich anschließend selbst am Angriff beteiligt (Weiteres in einer Pressemitteilung der ag.doc).
Brutaler Neonazi-Überfall nach Fußballspiel der BSG Chemie Leipzig fordert Schwerverletzten
Militante Neonazis haben am Sonntag Fußball-Fans der BSG Chemie Leipzig überfallen. Die Angreifer um NPD-Stadtratskandidat Enrico Böhm waren bewaffnet und gingen äußerst brutal vor. Ein Anhänger der BSG Chemie musste schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden.
4. Oktober 2009: Brutaler Neonazi-Überfall nach Fußballspiel der BSG Chemie Leipzig fordert Schwerverletzten
Im Anschluss an das Kreisklassespiel zwischen der BSG Chemie und dem SSV Kulkwitz formierte sich eine Gruppe von 15 bis 20 Neonazis an einer Tankstelle gegenüber dem Stadion. Die aus dem Umfeld von NPD und „Freien Kräften“ stammenden Täter griffen die Chemie-Fans mit Pfefferspray, Holzknüppeln, abgebrochenen Glasflaschen und Eisenstangen an. Bereits zuvor war ein Chemie-Fan an einer Bushaltestelle in der Merseburger Straße von fünf der späteren Angreifer angepöbelt und gejagt worden.
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